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TILL GERHARD  -  FARN     
Ausstellungsdauer: 01. Juni bis 30. Juni 2024

Till Gerhard entwickelt in seinen Bildern auf geradezu mystische und bisweilen unheimliche Weise eine neue Art von Landschaftsmalerei. Zwar spielt dabei die menschliche Figur in der Landschaft immer eine Rolle, zunehmend scheinen sich die Figuren jedoch in der Natur aufzulösen. Die Prozesse der Auflösung finden ihr Äquivalent in der Malerei, die geprägt ist von starker Farbigkeit, einer besonderen Lichtführung und abstrakten Elementen, die die Szene überlagern, durchbrechen und rhythmisieren. Till Gerhard zeigt in seiner Ausstellung aktuelle Bilder sowie eine Auswahl seiner Bilder der letzten Jahre.

ELKE SCHWEIGART   und   CHIAUSYUAN CHAI
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06. Juli bis 28. Juli 2024

Chiausyuan Chai, geboren in Taipeh, Taiwan, lebt seit 2020 in Hamburg. Sie studierte bei Professorin Jorinde Voigt an der HFBK und schloss im Jahr 2023 ihren Master erfolgreich ab. Chai widmet sich in ihren poetischen Kunstwerken der Frage nach dem Haus und dem Zuhause in der Stadt und den damit verbundenen Bildern in unseren Köpfen. Dabei untersucht sie die Wechselwirkung zwischen der Wahrnehmung der Bewohner und den städtischen Strukturen, indem sie eine zeitgenössische Landschaft, bestehend aus Holz- oder Keramikobjekten, einfängt. Sie reduziert die Elemente auf einfache Formen und verdichtet diese. Die "Haus Sammlung 100" ist ein laufendes Projekt über die tagebuchartige Sammlung ihrer Beobachtungen der Häuser in der innerstädtischen Umgebung. Es ist eine Serie von Terrazzo- Keramik Arbeiten, die durch Beobachtung der Betonwände an den Giebelseiten der Häuser in der Stadt entstehen. Das dient nicht nur einer Sammelleidenschaft sondern ist auch Zeugnis unterschiedlicher architektonischer Ausdrucksformen.

Landschaftsporträts Elke Schweigarts jüngste Arbeiten zeigen landschaftliche Formationen, insbesondere Berge in Island und Norwegen. Mit präziser Genauigkeit erfasst sie den Aufbau eines Massivs oder die Oberflächenstruktur eines Berges in seiner momentanen Erscheinung. Bewusst verzichtet Schweigart auf alle hellen Teile des Motivs, sodass der Weißraum als Teil des Bildgegenstands gelesen werden muss. Die Weißräume und der Verzicht auf Konturen öffnen die Landschaft zum Außenraum. Elke Schweigart findet ihre Motive in der Natur. Den „Formationen“ liegt ein Reisestipendium nach Nordschweden und Norwegen zugrunde, welches Schweigart zu Beginn des Jahres 2020 durchführte. Die Pinsel- und Federzeichnungen von 2024 sind während einer Residency in Skagaströnd auf Island im April dieses Jahres entstanden. Vorzugweise arbeitet die Künstlerin draußen, direkt vor dem Motiv. Die direkte Übertragung eines dreidimensionalen Bildgegenstandes stellt dabei den Reiz des Zeichnens dar. Die Stimmung des Moments bringt in jeder Sitzung eine besondere Art der Linienführung und Wege der Umsetzung hervor, die nicht wiederholbar sind. Jede Zeichnungsserie einer Session, seien es zwei oder zehn Blätter, bildet eine unverwechselbare, zusammenhängende Gruppe von Zeichnungen, die ein Porträt der Landschaft, des Wetters und der Künstlerin in diesem Moment darstellt.

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