Galerie RAINER GRÖSCHL
GESA LANGE
GADEM
Im SEPTEMBER 2026 zeigen wir Arbeiten von GESA LANGE. Eröffnung am Mittwoch, den 02.09. ab 19:00 Uhr.
Ausgehend von der These, dass die Linie nicht eigenständig, sondern die Benennung für eine Form der Fläche ist, beschäftigt sich Gesa Lange in ihren Graphit- und Fadenzeichnungen mit Grenzen, Überschneidungen, Zuständen und Momenten im Allgemeinen. Im Fokus stehen dabei flüchtige Zwischenräume, die bei der Transformation von einem Zustand in einen anderen entstehen und sich dem direkten Zugriff entziehen. Daraus erwächst die Frage, ob es überhaupt abgeschlossene Zeiträume gibt, oder ob sich jeder Augenblick in einem unbestimmten Schwebezustand befindet. Um das Jetzt zu erfassen, bedarf es einer ständigen Neujustierung – bedingt durch die Durchlässigkeit und Verschiebung unterschiedlicher Zeitebenen. Als ordnende und orientierende Basis dienen der Künstlerin dabei stets geometrische Raster und Muster.
KATRIN PIECZONKA
We'll know where when we get there you said.
03.10. bis 30.10.2026
Katrin Pieczonka zu ihrer Malerei: Ich bin Malerin. Meine Arbeiten bewegen sich zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Ich beschäftige mich mit Erinnerung, Raum und Zeit; ich untersuche, wie ich die klassischen Genres Landschaft, Interieur, Stadtansichten, Stillleben heute umsetzen kann; ich füge Fragmente aus Landschaft und Architektur im spontanen Arbeitsprozess zu neuen Bildwelten zusammen. Dabei greife ich auf verschiedene Inspirationsquellen zurück: Orte, an denen ich gewesen bin, Fotos, Notizen, Muster und Alltagsfundstücke fließen in meine Arbeiten ein. Der Fokus liegt dabei für mich auf der Balance zwischen spontaner Ausdruckskraft und kompositorischer Planung. Jede Arbeit ist das Ergebnis eines intensiven Dialogs zwischen Gefühl und Intellekt, zwischen Chaos und Ordnung, zwischen Experiment und Erfahrung, der Kunstgeschichte und heute, zwischen mir und der Malerei.
























